Wie viele Rennen kann man eigentlich innerhalb von 3 Wochenenden bestreiten?
Nähern wir uns der Frage über die Renntage und nehmen wir jeweils Samstag und Sonntag für ein Rennen, so stehen wir bei maximal 6 Rennen. Jetzt liegen aber auch noch meist etliche Kilometer zwischen den einzelnen Veranstaltungen, nebst Service des Renngerätes, Pflege und Erholung des geschundenen Körpers gar nicht eingerechnet. Zwischen den Wochenenden sollte dann noch die alltägliche Arbeit, Training, wiederum Service und auch irgendwann mal Zeit für ein wenig Schlaf gefunden werden. Bleiben wir hart und stecken trotzdem 6 verschiedene Rennen als machbar. Nun stellt sich die Frage ob solch ein Mammutprogramm nebst der Bewältigung auch noch mit Erfolgen gekrönt werden kann. Die simple Antwort: Yes you can! In den letzten 3 Wochen fanden nun mehrere Rennen an verschiedenen Orten statt und blickt man in die Ergebnislisten, so bestätigt sich bereits die aufgestellte These. Waren es die Dirt Days Penzberg, ACC Launsdorf, Werner Müller Race, Enduro Trophy Spielberg oder zuletzt die Enduromasters Reisersberg. Ein Mann stand überall am Start und lachte dann zumeist auch noch vom obersten Treppchen – die Rede ist von Rudi Pöschl.
Rudi Pöschl und aus 3 mach 6…..
Der bekennende Multiracer machte seinem Namen mal wieder alle Ehre und absolvierte in den letzten 3 Wochen ein wahres Mammutprogramm. Alles begann mit den Dirt Days im oberbayrischen Penzberg, wo Einzelwertung und tags darauf auch die Teamwertung eingesackt wurden. Die Woche darauf dann ein herber Rückschlag beim Auftakt der ACC im kärntnerischen Launsdorf. Nach mäßigem Start kurz in Führung schwollem dem Tiroler die Unterarme auf popeyemäßige Verhältnisse an und Pöschl musste das Rennen vorzeitig beenden. Am Abend wurde der Spinat dann gegen einen Tiroler Speck getauscht und am Sonntag gings beim Werner Müller Race dann bereits wieder ohne Armpump mit flotterer Gangart weiter. Abschluss des 3 Wochen/6 Rennen Programms bildete dann letztes Wochenende die Enduro Trophy in Spielberg und die Enduromasters in Reisersberg. Die Premiere am Red Bull Ring in Spielberg begann mit einem Desaster für Pöschl. In Runde 1 verfing sich ein Drahtstück im Hinterrad und erst nach Beseitigung desselben konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Gegen Rennmitte gesellte sich auch noch ein Crash mit einem Überrundeten dazu, was Pöschl die Vorderbremse kostete. Der eisenharte Tiroler ließ sich aber nicht beirren und trieb seine 570er Rameis Husaberg kurz vor Schluss noch an die Spitze der E3-Klasse.
Zum Abfeiern blieb jedoch wenig Zeit, da ein paar hundert Kilometer weiter die Enduromasters im deutschen Reisersberg warteten. Warum ein Rennen fahren, wenn es auch zwei sein könnten? Seinem Leitsatz treu sattelte Pöschl seine Berg, warf sich den Rucksack um und rauschte gehn Reisersberg. Die samstägliche Quali ging sich trotz aller Bemühungen nicht mehr aus und so musste er das Rennen hinter den Qualifikanten angehen – in der Einzelklasse, 4 Stunden – eh klar…. aber erst einmal im Rennen ist Mr. Unstoppable in seinem Element. Selbst mehrere Bodenkontakte im Bachbett, zerschundener Helm in der Tunnelröhre und aufgeschlagener Kupplungsdeckel können den Tiroler Haudegen einbremsen. Am Ende stellt Rudi Pöschl wieder einmal seine Husaberg aufs oberste Treppchen und nimmt den größten Pokal als Lohn der Mühen mit nach Hause.
Ganz am Schluss steht also die Erkenntnis: 6 Rennen an 3 Wochenenden und erfolgreicher Erfolgsbilanz sind also wirklich machbar! Anleitung zur Nachahmung und mögliche Nebenerscheinung erfragt man am besten bei the Man himself – Rudi Pöschl…..Fortsetzung folgt gewiss!
Enduro Trophy ÖM -RedBull Ring !
Strahlender Sonnenschein und bestes Enduro Wetter warteten auf Österreichs Renn-Enduristen beim Auftakt zu den Dirt-Rennen der Enduro-Trophy Rennserie. Am Red Bull Ring wurde bei dieser Gelegenheit das erste Rennen überhaupt ausgetragen und insgesamt 226 Starter ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen
Schon beim Eintreffen im Fahrerlager merkte man, dass der Ring des Getränkeherstellers ein ganz besonderer Austragungsort ist. Parken direkt auf der alten Formel 1 Strecke. Ein asphaltiertes Fahrerlager! Wo gibt’s das sonst noch. Jedenfalls musste man, wenn man spät kam bis zu einem Kilometer zur Anmeldung gehen (oder Fahren). So vollgeparkt war es. Nebenbei gibt’s vor Ort auch ein paar gute Imbissläden, eine Gokart Bahn und man kann von dort aus auch wunderbar auf der Autorennstrecke zuschauen.
Nach der Anmeldung, bei der sich vermutlich einige Fahrer einen Sonnenbrand holten, begann man am 10.00 Uhr mit der Einführungsrunde. Man konnte aber auch zuerst zur Einführungsrunde und dann anmelden. Die Strecke war zu diesem Zeitpunkt noch sehr nass und rutschig, aber technisch nicht allzu schwer. Bester Lehmboden.
Rennen 1: Start 13.00 Uhr: Der Start erfolgte sitzend auf dem Motorrad mit ausgeschaltetem Motor. Alle Klassen aus einer Reihe. Per Startschuss (sehr gefinkelt gemacht von Bachler Peter) fuhr man über die eine sehr staubige Asphaltstrecke in das Rennen. Ein Hauch von Supermoto. Der Start war allerdings sehr wichtig, da die enge Strecke meistens nur eine wirklich brauchbare Linie zugelassen hat. In der Anfangsphase gab es wegen dem rutschigen Boden einige Hoppalas, was sich mit zunehmender Renndauer aber änderte, da der Boden phänomenal griffig wurde. Perfekter Grip zum Schluss, kein Staub.
Zur Beschreibung des Veranstaltungsortes braucht man nicht viele Zeilen: einfach perfekt. Die Zeitnehmung war über jeden Zweifel erhaben. Stau bei der Anmeldung wie bei den meisten ersten Rennen einer Serie. Aber man konnte auch zuerst das Training fahren und dann anmelden. Super Sache. Start: Eine Startaufstellung nach Gesamtplatzierung wäre erstrebenswert. Thema Uhr: Vielleicht kann man eine Uhr bei der Vorbeifahrt an der Tankzone installieren um die “Wie lange geht’s noch” Fragerei abzustellen.
Jetzt heißt es 2 Wochen warten bis zum Event in Guttaring beim Pirolt Tom. Hoffentlich auf einer ähnlich griffigen Strecke.
Bericht: E.A.R.T
BETA RR 450 Cross Country
Ab nächster Woche hat BETA die neue RR 450 CROSS COUNTRY in der Produktion und sofort danach in der Auslieferung: Zusätzlich zu den bereits bekannten und bewährten BETA-Sportenduros produziert das italienische Werk im Modelljahr 2012 eine 450er in Cross Country Version. Die Wahl fiel auf dieses Triebwerk, weil es im Zusammenspiel mit den Modifikationen am Fahrwerk größtmöglichen sportlichen Erfolg in dieser Im Trend liegenden Offroad-Sportart verspricht. Der Motor aus der Enduro 2 – Klasse verfügt über ein breites nutzbares Drehzahlband, enorme Drehfreude und Spitzenleistung auf höchstem Niveau. Änderungen für den Cross Country Einsatz waren nur im Hinblick auf die Gesamtübersetzung des Antriebes notwendig
Umfangreicher präsentieren sich die Veränderungen am Fahrwerk: Eine 48er Marzocchi-Gabel mit Closed Cartridge System, ein neu abgestimmter Stoßdämpfer mit größerem Reservoir und eine neue Geometrie in dessen Umlenkung sowie der Einbau eines 19″-Hinterrades machen die RR CROSS COUNTRY auch für Strecken fit, die MX-Charakter haben.
Bewusst wurde die Enduro-Zündung mit Lichtspulen beibehalten, so dass Kunden optional einen Kit erwerben können, der die RR CROSS COUNTRY zulassungsfähig macht. Dadurch sind auch Einsätze im klassischen Enduro-Sport möglich. Ab Werk wird die RR 450 CROSS COUNTRY ohne Zulassungspapiere geliefert.
Allerdings kann der Händler für jedes Fahrzeug einen umfangreichen Homologationskit (nach)bestellen. Der empfohlene Verkaufspreis für diesen Kit beträgt EUR 1.200.-. Dieser Kit beinhaltet das COC, sowie wirklich alle zur Umrüstung auf Enduro nötigen Details einschließlich O-Ring-Kette und bereiftem 18″-Hinterrad. Die CROSS COUNTRY wird nur in einer sehr begrenzten Auflage montiert und kostest empfohlen beim BETA Händler: EUR 8.649,- (inkl. Nova und Mwst., wobei die Nova – EUR 562,80 -rückerstattbar ist, daraus folgt dann ein realer Preis von EUR 8.086,20 ohne Nova)
Erfolgreicher ACC Auftakt in Launsdorf/Kärnten!
Rekordverdächtige 410 Starter feierten zusammen mit hunderten Zusehern einen
gelungenen Auftakt zur Austrian Cross Country Championship (ACC) 2012 in
Launsdorf/Kärnten.

Kaiserwetter und beste Streckenbedingungen begleiteten vergangenen Samstag, 28.
April 2012, die beiden ACC Titelverteidiger Seppi Fally (Kawa/Stmk) und Veronika
Dallhammer (KTM/Nö) bei ihren jeweiligen Laufsiegen in der Profi-, und
Damenklasse. Beide untermauerten damit ihre Ansprüche, auch in diesem Jahr am
Ende der ACC-Tour als Champs ganz oben zu stehen. Bei großer Hitze und auf einer
schnellen, flüssig zu fahrenden Wald-, und Wiesenrunde wurde permanent um die
Plazierungen gekämpft – über sehr antrengende zwei Stunde
lang!
Fally biegt Müller & co.
Seppi Fally,
gelernter Schmied aus der Steiermark, konnte sich bereits am Beginn des zwei
Stunden Rennens trotz eher mäßigem Start an die Spitze setzen und dort die
Konkurrenz aus dem Profi-Lager auf Respektabstand halten. Angeführt wurde das
Verfolgerfeld von Lokalmatador und Enduro-Europameister Werner Müller (2.) vor
Ex-ACC Champ Mario Hirschmugl, der nach einer siebenmonatigen Verletzungspause
sein erfolgreiches Comeback auf einem ACC Podium (3.) feierte. Der dreifache
ACC-Champ aus vergangenen Jahren, Rudi Pöschl, litt unter dem unter
Offroad-Bikern gefürchteten Phänomen „Arm-Pump“ – also harten Unterarmen – und
verließ bereits nach drei Runden frustriert die Strecke.
Dallhammer technisch gestärkt
Nach einem Winter mit viel
Technik-Training unter der Anleitung von Extrem-Enduro und Trial Urgestein Erich
Brandauer zeigte die Titelverteidigerin der Dameklasse, Veronika Dallhammer, daß
auch heuer ein Sieg in der Damenklasse nur über sie laufen
wird.
Hohe Leistungsdichte auch in allen weiteren
Klassen
Generell war eine sehr hohe Leistungsdichte festzustellen,
von der Einsteigerklasse XC-Beginners über die Sportfahrerklassen bis zu den
XC-Experts und Seniorenklassen. Es wurde offenbar über die Winterpause sehr viel
trainiert: Am Dirtbike sitzend und konditionell – in der
Kraftkammer.
Bereits in 2 Wochen geht’s weiter
Schon
sehr bald, am 12. Mai 2012 ertönt der Gong zur zweiten von gesamt fünf ACC
Runden in Nagycenk, nahe Sopron/Ungarn. Anmeldung, Einzelresultate aller ACC’s
und alle weiteren Infos zur Serie gibt‘s online unter: http://acc.xcc-racing.com zu
klicken!
Enduro-Stonemasters in Wimpassing 2012
Wegen besten Teilnehmerquoten im Vorjahr auch heuer wieder im Haupt-Wochenendprogramm. Im Vorjahr wurde nicht zuviel versprochen und so ließen es sich die Enduristen nicht nehmen es bei diesem Auftakt im Burgenland es wieder ordentlich krachen zu lassen. Die erste von 7 Folgen der ENDURO MASTERS gab es vergangenes Wochenende in Wimpassing an der Leitha rund um einen riesigen Steinbruch zu sehen. Bei dieser Pilotfolge waren neben bekannten Serien- Endurostars auch Special Guests – extra aus Frankreich angereist – zu bewundern.
Der WM Pilot Fabien Planet und der Europameister und französische Champ Jordan Curvalle zeigten französisches Enduro vom Feinsten. (Sherco-Factory-Team in der Profi Team Klasse) Diese erste 5stündige Vorstellung konnte anhand der hohen Teilnehmerzahl auch heuer wieder als Quotenhit punkten.
Bestes Fernsehwetter ( nebelig, trüb, feucht ) ließ die Zusehermassen an diesem Wochenende vermutlich zu Hause vor ihren Fernsehgeräten verweilen, doch für die Stars unserer Episode herrschten perfekte Bedingungen. Es war nicht zu heiß. Optimale Temperatur. In der Nacht zuvor hatte es gerade so viel geregnet, dass es am Sonntag beim Rennen nicht staubte, aber der Boden auch nicht zu gatschig wurde. Allgemein war der Boden eher lose und sobald man die Spur verließ, kam der Splitt ins rollen. In diese ca. 9km lange Strecke galt es im Team ( wie üblich Hobby oder Profi ) bzw. im Alleingang meistmögliche Runden zu zirkeln und dabei für sämtliche Kameras gut auszusehen und unter dem Helm zu lächeln!
Das Set mit teilweise asphaltiertem Fahrerlager inklusive Duschen und WCs ausgestattet, bot genügend Platz für alle – hervorragende Organisation von Joe Lechner und seinem Team der TERRA X Crew. Besonders die 4 Stunden Trainingsmöglichkeit am Samstag mit anschließendem Prolog und die lange Renndistanz über 5 Stunden am Sonntag ließen das Enduristenherz höher schlagen.
Rudi Pöschl (Rameis Racing Team) holt sich Sieg in der Klasse Profi Einzel !
Adi Ringhofer (ridert.at/ Rameis Racing Team) u. Rüdiger Wolfgruber ( E.A.R.T/ Husaberg Rameis) holen sich Platz 5 in der Klasse Profi Team !
Nina Hopf wieder am Podest mit Platz 2 in der Klasse Women!
Rudi Rameis unterwegs als Teambetreuer im Rennverlauf in der Klasse Hobby Einzel auf Platz 21 !
Roman Porkert u. Christian Schwarz in der Klasse Hobby Team auf Platz 28 !
Walter Bauer u. Christian Grill (Kaolinwerk Racing Team) in der Klasse Hobby Team auf Platz 7 !
Gerald Volnhofer “Vuini” u. Roman Winstey ebenfalls in der Klasse Hobby Team am Start - Platz 39 !
Fotos online ……. mehr Bilder unter: http://www.sportpixel.eu/Gallery.html
Ergebnisse online ….
Bericht: E.a.r.t / ridert.at
Enduro Inferno Südtirol……Rudi Pöschl holt einen Sieg um den anderen
Rudi Pöschl: oft am Boden, trotzdem ganz oben. Sieg sowohl alleine als auch
im Team mit Thomas Günther.
Die Kulisse war malerisch, ein fahrtechnisches “Inferno” ist den Piloten aber
erspart geblieben. Es hat technisch kaum echte Herausforderungen gegeben, die
Srecke war schön und flüssig zu fahren. Das Starterfeld war hochkarätig. Unter
anderem die Herrn Pöschl, Tischart, „Fuxxi“ Günther, und Seppo Suttner haben für
jede Menge Action und spannende Rennverläufe gesorgt.
Für die Starter
ist die Strecke nahe Brixen technisch zwar alles andere als “infernal” gewesen -
für’s Publikum war es aber gerade recht. Eine Wasserdurchfahrt und
Baum-Hindernisse haben sich als Fotopunkte bewährt, die Strecke war so angelegt,
dass sich das Fahrerfeld gut sortiert auseinanderzog, die Rundenzeiten lagen bei
etwa sechs Minuten. Den prestigeträchtigen Holeshot des ersten Laufes am Samstag
hat Seppo Suttner für sich entschieden, am Ende musste er sich auf seiner
Husaberg TE 300 in der Master-Klasse nur Markus Tischart geschlagen geben.
Rudi Pöschl hat an diesem Wochenende trotz seiner Dominanz ungewohnt oft
Bodenkontakt gehabt: “Gott sei Dank nur blaue Flecken und nichts Arges.” Am
Samstag im Einzelbewerb musste der Husaberg-Mann bereits in der zweiten Kurve
das erste Mal zu Boden: “Ab da habe ich mich dann durch’s halbe Fahrerfeld
wieder nach vorne gekämpft.” Ausgerechnet in der letzten Runde – mit dem
späteren Laufsieger Tischart bereits in Sichtweite – ist Pöschl beim Überrunden
ein weiteres Mal zu beherzt ans Werk gegangen: “Wieder mal ab ins Gebüsch!”
Dennoch hat Pöschl den Klassensieg geholt, vor Markenkollegen und
Teampartner Thomas Günther. Damit gingen die Plätze 2 bis 4 des laufes allesamt
an Husaberg Piloten.
Genau so erfolgreich ging es am Sonntag im
Teambewerb weiter. Das Husaberg Duo Pöschl/Günther räumte erneut voll ab,
allerdings: “Wieder ein g’scheiter Crash meinerseits. Jetzt heißt es mal warm
baden, ordendlich einschmieren und Ostern ohne Rennen versuchen, meinen Körper
wieder in Schuss zu bringen.” so Pöschl abschliessend.
Sämtliche
Ergebnisse gibt’s auf www.endurocross.at.
Rekordstarterzahl beim Granitbeisser Light …..
Vergangenes Wochenende rief Hausherr Rudi Kammerer zum ersten Beisser und 400 topmotivierte Enduristen folgten seinem Ruf! Von Jahr zu Jahr mehr und das Niveau steigt! Für viele ist dies der Startschuss in die neue Rennsaison und da kommt die Streckenführung, die dem Namen zufolge light ist, nach der Winterpause so einigen zum (warm werden) sehr entgegen. Bei ausgesuchten Fahrern sah man jedoch gleich, dass von einer Winterpause keine Rede sein konnte und sie vermutlich auch während der Motorradfeindlichen Monate sehr viel Zeit auf dem Zweirad verbracht haben!
Aufgrund des großen Andrangs an Fahrern war der Platz im Fahrerlager für die später Anreisenden rar, schlussendlich fand aber jeder einen Abstellplatz für sein Vehikel! Weiter ging es zur Anmeldung, die wie alle Jahre aufgrund der Voranmeldungen und der Transponderzeitnehmung problemlos verlief! Der Veranstalter teilte wie schon im Vorjahr das Starterfeld auf ein Vormittagsrennen mit den Klassen 1 u. 3 und ein zweites Rennen am Nachmittag mit den Klassen 2, 4 und 5 (Damen) auf! Die Klasseneinteilung erfolgte nach dem Alter!
Bei strahlenden Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, pünktlich um 11.00 Uhr startete nach einer Einführungsrunde, die sich einige Fahrer ersparten um sich einen besseren Startplatz zu ergattern, das erste Vormittagsrennen!
Reihenweise wurden die Starter weggelassen und bei der ersten engen Passage stellte Husaberg Pilot Rudi Pöschl gleich mal klar, dass ein Sieg in der Klasse 3 nur über ihn möglich ist;) Leider musste der Lauf schon nach kurzer Rennzeit umgeleitet werden, da ein Fahrer schwer gestürzt ist und dieser mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Horn geflogen werden musste. Auf diesem Weg gute Besserung! Durch die rasche Bergung und die sofortige Umleitung der Strecke von den zahlreichen Streckenposten und der professionellen Rennleitung, konnte das Rennen problemlos weitergeführt werden.
In der Klasse 3 war es nicht möglich Rudi Pöschl den Sieg streitig zu machen und so konnte der Rameis Schützling einen Start Ziel Sieg einfahren und auch als einziger Fahrer des Tages mit 14 Runden die Tageswertung für sich entscheiden!
Sehr stark besetzt mit 115 Startern war die Klasse E1!Jugend im Anmarsch
Das freut den Endurosport. Der schnellste Junior des Tages war Marco Schöpf vom Enduro Team Tirol mit 13 Runden!
Die Granitbeisser Crew hat wieder einmal ein perfekt organisiertes Rennen über die Bühne gebracht und man darf auch sicher damit rechnen das die kommenden Veranstaltungen in der Granitarena ebenbürtig sein werden!
Peter Degen – (E.A.R.T, ridert.at by Husaberg Rameis) holt sich Platz 3 von 143 Starter in der Klasse 2 !
Adi Ringhofer- ( ridert.at by Husaberg Rameis) auf Platz 13 von 143 Starter in der Klasse 2 !
Ergebnisse u. Bilder online ……..
Bericht: ridert.at
RockRaceRoppen – Rudi Pöschl ist nicht zu biegen…
Gelungener Auftakt zur ETT2012 mit dem RockRace in der Breiten Mure zu Roppen/Tirol. Die Starterfelder alle gut gefüllt, volle Motivation bei den Fahrern und das alles bei fast schon sommerlichen Temperaturen. Auf also zum Rock Race Roppen – und dh. vor allem ein ständiges Auf und Ab über sämtliche Hügel, Steilhänge und Abfahrten mit jeder Menge Ecken und Kanten quer durch die ganze Schottergrube der Breiten Mure. Zudem wäre ein Rucksack pumpe voll mit Kondi auch nicht schlecht und das Alles gleich zum Beginn der heurigen Saison. Einer hatte dies, Alles und noch einiges mehr…
Rudi Pöschl startet mit Doppelschlag in die neue Saison. Der Tiroler war letztes Jahr schon kaum zu biegen und wie es scheint, führt auch heuer wieder kein Weg an dem Duo Pöschl/Husaberg vorbei. So geschehen bereits im Jänner beim Winterenduro im tiefen Schnee von Lunz und nun auch beim Rock Race Roppen, das erste Mal quasi auf echtem Enduroterrain.
In altbekannter Manier raste der Pöschl-Express mit messerscharfer 570er-Klinge vor den Augen von Teamchef Rudi Rameis am Samstag zum Tages- und Klassensieg. Am Tag darauf holte er mit Partner Thomas „Fuxxi” Günther/Husaberg beim Teamrennen zum nächsten Schlag aus und so stand am Ende das Maximum am Konto von Pöschl.
Doppelerfolg vor heimischem Publikum quasi als Sahnehäubchen und ein Auftakt nach Maß in die Saison 2012. Die Saison geht jetzt Schlag auf Schlag für Rudi Pöschl und so steht nächstes Wochenende der Grantibeisser Light auf dem Programm und Ende März wartet bereits mit dem Enduro Inferno Südtirol der 2. Lauf der ETT2012 auf den Tiroler. Pöschl ist ja generell auf fast jedem irgendwie erreichbaren Rennen anzutreffen und so stellt er seine Husaberg abwechselnd bei der ETT, ACC, Enduro Trophy, Granitbeisser, Erzberg, Kaolinwerkrennen und was noch alles an den Start. Sollte Pöschl den Schwung vom RRR für die gesamte Saison mitnehmen können, dann haben ein paar Andere ein schweres Brot. .we will see!
Ergebnisse, Infos zur ETT2012: www.endurocross.at
Text: Bernhard Walch
Husaberg Rameis sucht neue Mitarbeiter(in)……..
Wir sind Fachhändler und Vertriebspartner für die Markten
Husaberg, Hyosung, Kymco, Rieju, Tauris, Sherco und suchen eine/n
Motorradmechaniker/in
Verkäufer/in
Aufgabengebiete:
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• Abwicklung von Garantie- und Gewährleistungsarbeiten inkl. Schadensbewertung
• Reparatur-Direktannahme
• Kundenberatung bei technischem Zubehör (PowerParts)
• Bewertung und Instandsetzung von Gebraucht- und Eintauschfahrzeugen
• Aufbereitung- und Instandsetzung von Vorführ- und Pressefahrzeugen sowie von Motorrädern im Sporteinsatz (Unterstützung von Fahrern)
• Teilnahme an technischen Schulungen des Herstellers
• Repräsentanz des Händlers und der Marke bei regionalen Veranstaltungen (Messen, Motorsport etc.)
Anforderungsprofil:
• abgeschlossene Ausbildung als KFZ-Mechaniker/in vom Vorteil
• mehrjährige Erfahrung als Mechaniker/in, idealerweise im Motorrad- bzw. Motorsportbereich
• A- und B-Führerschein sowie hohe Motorradaffinität erforderlich
• gute MS-Office Kenntnisse
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Wir bieten Ihnen:
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Rameis Motorradhandel
Ramingdorf 51
4441 Behamberg
Akrapovic No Fear No Limit Hard Enduro
Sonnenschein und knapp 200 topmotivierte Extrem Enduro Fahrer trafen sich beim Akrapovic Offroadweekend im schönen Kroatien. Am 3. und 4. März zog es alle die von Schnee und Eis genug hatten in die kleine Stadt Rasa, zum Hard Enduro Rennen „ NO FEAR NO LIMITS” 2012. Wie der Name schon sagt war das Rennen nichts für schwache Nerven. Heuer erschien die gesamte Veranstaltung auch in neuem Glanz. Die Streckenbauer hatten mit der neuen Streckenführung alle Hände voll zu tun. Unzählige neue Hindernisse, sogar ein ehemaliges Fabriksgebäude wurde in die anspruchsvolle Runde miteingebaut. Da haben sogar die Enduro Top Piloten gestaunt.
Das ganze Wochenende wurde mit einen neuen Renn- und Zeitablauf abgewickelt. Statt der Qualifikation mit dem Cross-Country Rennen bei der abgelegenen Motocross-Strecke, fand die gesamte Veranstaltung zentral in Rasa statt. Nach der problemlosen Anmeldung und Startnummernausgabe am Samstag konnte man gleich mit der Trainingsrunde beginnen. Super war auch, dass jeder Starter auf die Sekunde genau sehen konnte wann seine Trainings- und seine Quali 1- und 2 Startzeit ist und wann er am nächsten Tag laut Ergebnis ins Rennen startet. Hierzu Respekt an die Damen und Herren von der Zeitnehmung die sehr gute Arbeit geleistet hatten, immer den aktuellen Stand des Rennens ausschilderten und so für spannendes Daumendrücken in den Qualifikationsrunden sorgten.
Nach den zwei Wertungsläufen stand die Startaufstellung für das Hauptrennen am Sonntag fest. Der gesamte Samstag gestaltete sich äußerst stressfrei und angenehm – Mit den 3 Läufen hatte jeder genug Möglichkeiten sich aufs Rennen am Sonntag einzufahren.Am Sonntagvormittag war es dann endlich so weit. Letzte Teamtaktiken wurden besprochen und Helferlein wie Seil oder Gurt wurden am Motorrad angebracht. Mit übervollem Trinkrucksack und reichlich Nervosität rollten die Expert und Team Fahrer zum Vorstart. 3-2-1 auf die Sekunde wieder genau und los geht’s. Alle 30 Sekunden 2 Fahrer. Für die Expertfahrer waren 14 und für die Teamfahrer 12 Checkpoints auf einer Strecke mit ca 35km zu absolvieren und das ganze innerhalb von 4 Stunden Rennzeit.Von den am Sonntag 76 gestarteten Fahrern in der schwierigsten Gruppe Experts kamen nur 26 Fahrer die alle Checkpoints hatten innerhalb der Rennzeit ins Ziel, in der Teamklasse schafften es überhaupt nur 3 Teams von 39 !!
Adi Ringhofer schaffte es beim ersten Anlauf in der Expertklasse nach 3 Stunden 51 min mit allen 14 Checkpoints in der Tasche ins Ziel, und finisht als 10 bester Österreicher, belegt dabei in der Gesamtwertung Platz 25.
Norbert Berger musste leider bei Checkpoint 6 wegen technischer Probleme aus dem Rennen.
Bernd Ringhofer u. Roman Porkert starteten ihr erstes Hard Enduro in der Teamklasse und belegten Platz 26 von 39 Teams mit 4 erreichten Checkpoints.
GRATULATION noch an einen guten Freund von uns, bekannt in der Enduroszene, kommt aus der Steiermark, bewegt sich auf einer 300er 2 Takt Husaberg, steht bei fast jedem Rennen am Stockerl, fährt mit Geschwindigkeiten über Stiegen, Betonrohre u. Steilhänge als würde er auf trockener Straße unterwegs sein und kämpft immer bis in die letzte Sekunde eines Rennens…….sprich eine richtige Rennsau halt !! WILLI HIRSCHMANN vom Enduro Austria Racing Team finisht das Hard Enduro in einer Rennzeit von 2 Stunden 54 sec auf Platz 2 und ist somit bester Österreicher. Alles Gute zu dieser Top Leistung !!
Alles in allem ein super Wochenende und ein Perfekt organisiertes Rennen. Danke auch an die vielen Streckenposten und vielen freiwilligen Helfern am Streckenrand ohne die viele Fahrer jetzt noch festhängen würden. Hoffentlich gibt’s nächstes Jahr wieder ein neue Auflage vom Akrapovice Offroadweekend mit der gleich guten Steckenkennzeichnung und Organisation. Bei dieser guten Organisation sicher mit noch mehr Startern…. 2013 wir kommen !!
Ergebnisse und Bilder online …….
Bericht: EART u.ridert.at



































